Zöliakie
Eine durch Gluten ausgelöste Autoimmunreaktion des Darms.
Es handelt sich nicht um eine einfache Allergie: Bei Kontakt mit Gluten (Weizen, Gerste, Roggen) greift das Immunsystem die Schleimhaut des Dünndarms an.
Die Darmzotten flachen ab und die Nährstoffaufnahme sinkt: chronischer Durchfall, Müdigkeit, Anämie, Knochenbrüchigkeit. Die Behandlung besteht in einer lebenslangen, streng glutenfreien Ernährung.
Weitere Informationen
Dieses detaillierte Informationsblatt wird auf Englisch angezeigt, während die Übersetzung vorbereitet wird.
Eine Immunreaktion auf Gluten, die durch die Ernährung kontrolliert wird.
Definition
Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung: Gluten (Weizen, Gerste, Roggen) löst eine Reaktion aus, die die Schleimhaut des Dünndarms schädigt. Die Nährstoffaufnahme sinkt, was zu Müdigkeit, Darmveränderungen und manchmal zu Mangelerscheinungen führt.
Ursachen
Eine genetische Veranlagung in Kombination mit dem Verzehr von Gluten. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten.
Diagnose
- Bluttest auf spezifische Antikörper (Anti-Transglutaminase).
- Endoskopie mit Biopsien des Dünndarms zur Bestätigung der Diagnose.
Behandlungen
Die Behandlung basiert auf einer strengen, lebenslangen glutenfreien Ernährung unter Anleitung einer Ernährungsberatung. Die Darmschleimhaut erholt sich allmählich und die Symptome bessern sich innerhalb von Wochen bis Monaten.
Bis sich die glutenfreie Ernährung gut eingespielt hat, können Sie von flüssigem und dringendem Stuhlgang überrascht werden. Die saugfähige Unterwäsche Flexi für unterwegs und eine Mati Krankenunterlage auf dem Bett geben Ihnen Sicherheit, ohne Ihre Gewohnheiten ändern zu müssen.
Aufklärende Inhalte für Familien und Pflegekräfte. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung: Ein Arzt, eine Pflegefachkraft für Kontinenz oder ein Physiotherapeut stellt die Diagnose und wählt die Behandlung.
PFLEGE-ASSISTENT